Über Uns
Der Ursprung des Ensembles findet sich in einem Konzert namens „trance“, welches inoffiziell auch das erste Konzert ist, obwohl der Name zu dem Zeitpunkt noch nicht existierte. Die Idee war zunächst eine neue Jazzgruppe, wobei von der ersten Probe an klar war, dass diese Idee viel zu klein gedacht war.
Bereits im ersten Konzert konnte das Ensemble mit klassischen Jazznummern, aber auch ausarrangierten/-komponierten Werken beim Publikum punkten. Das offizielle „DEBUT“ Konzert bestätigte die Richtung, in die sich die Gruppe entwickeln würde. Das erste Programm „SEASONS – von Vivaldi bis Piazzolla“ konnte ebenfalls viele Leute begeistern und bildete die perfekte Mischung zwischen Jazz und Klassik, verbunden mit einer musikalischen Reise durch die verschiedenen Jahreszeiten.
Durch die Vielseitigkeit der einzelnen Musiker:innen ist das Ensemble auch vielseitig einsetzbar und kann Konzerte mit durchdachten Programmen aufführen, aber auch Hintergrundmusik bei einer Feier o. ä. liefern.
Lernen Sie gerne unsere Mitglieder:innen genauer kennen:
Fabian Mittermayer (Violine, Klavier)
wurde 2003 in Wien geboren. Im Alter von sechs Jahren begann er an der J. G. Albrechtsberger Musikschule in Klosterneuburg bei Snežana Kiš Violine und mit acht Klavier bei Hrvoje Jugovic zu lernen. Seit 2018 spielt er auch Jazz-Klavier bei Erwin Schmidt. Derzeit studiert er Violine Konzertfach bei Univ-Prof. Klara Flieder-Pantillon am Mozarteum in Salzburg. Musikalische Impulse erhielt er u. a. auch von Susanne Masetti, Roland Herret, Benjamin Schmid, Leonhard Rozcek, Cibrán Sierra-Vázquez, Barna Kobori und Olivier Charlier. Neben seinem Musikstudium studiert er gleichzeitig Informatik an der TU Wien.
Fabian nahm von 2012 bis 2020 regelmäßig beim regionalen Wettbewerb „prima la musica“ als Violinist und Pianist teil und wurde mit 1. Preisen und Sonderpreisen in Violine-Solo, Klavier-Solo als auch Kammermusik in verschiedenen Besetzungen ausgezeichnet. Häufige Kammermusikpartner:innen waren Paloma Bharucha (Violine) und Kiron Atom Tellian (Klavier). Im Mai 2018 gewann er beim internationalen Wettbewerb „Concorso musicale“ in Palmanova (Italien) den besten Preis „Primo Premio Assoluto“. Mit Filip Trifu (Klavier) erhielt er im November 2019 als Duo in der Kategorie Kammermusik den ersten Preis beim Wettbewerb „International Forum Musical Performance and Pedagogy“ in Klosterneuburg. 2025 wurde er von der Stadt Klosterneuburg mit dem Kulturförderpreis ausgezeichnet.
Auftrittserfahrung konnte er bereits in vielen internationalen Konzertsälen sammeln. Dazu gehören das Wiener Konzerthaus, der Wiener Musikverein, das Auditorium und der Wolkenturm in Grafenegg, das Pingtung Performing Arts Center in Taiwan und auch die Carnegie Hall in New York.
2021 begann er auch Gypsy Jazz und Jazz allgemein auf der Violine zu spielen. Startpunkt hierfür war eine Gypsy Gruppe mit u. a. Max Mares (Gitarre, Bass) und Jaro Rektenwald (Gitarre) unter der Leitung von Gert Haussner. Mittlerweile tritt das Trio unter dem Namen „mirema.gypsy“ auf.
Als Mitbegründer und musikalischer Leiter ist er hauptsächlich für die musikalischen Ideen und Programme verantwortlich, obwohl dies am Ende immer eine Teamleistung ist.
Max Mares (Gitarre, Bass)
begann seine musikalische Ausbildung an der J. G. Albrechtsberger Musikschule Klosterneuburg mit klassischer Gitarre und erweiterte sein Profil früh um Jazz- und Popularmusik. Parallel sammelte er umfangreiche Bühnenerfahrung in schulischen und freien Ensembles, unter anderem im Rahmen der Initiative Tiny Jazz sowie in genreübergreifenden Formationen wie „7rance“. Eine zentrale Rolle nahm dabei zunehmend der Bass ein: Zunächst autodidaktisch, später systematisch im Unterricht bei Gregor Aufmesser, entwickelte sich der Kontrabass zu einem wichtigen Schwerpunkt seines musikalischen Werdegangs.
Besonders prägend war das Ensemble „Trio zu Viert“, mit dem er die Musikschule bei Wettbewerben vertrat. In dieser Formation spielte er Kontrabass und wirkte an einem vielseitigen Jazzprogramm mit. Der entscheidende Erfolg folgte 2025, als „Trio zu Viert“ beim österreichweiten Wettbewerb „podium.jazz.pop.rock“ in der Kategorie „Jazz & More“ den 1. Preis in Gold gewann. Gemeinsam mit Fabian Mittermayer gründete er 2024 das Ensemble “7rance”, das sich sowohl der Klassik als auch der Jazz und Fusion Musik widmet.
Johanna Schleper (Gesang)
liebte schon immer das Zufällige , das Ausbrechen aus Mustern und das Gefühl von Freiheit, das darin liegt. Innerhalb der Musik hat die junge Singer-Songwriterin nun einen Raum gefunden, in dem Emotionen nicht nur ausgesprochen, sondern wirklich gelebt werden dürfen.
Gefühle wie Verletzlichkeit, Sehnsucht und Unsicherheit bekommen in ihren Songs ihren Platz. Sie dürfen in melancholischen Momenten verweilen, bleiben dort jedoch nie stehen. Stattdessen verwandeln sie sich behutsam in Vertrauen, innere Stärke und leise Zuversicht.
Mit ihrer vielseitigen Stimme, die mühelos zwischen Jazz und gefühlvollen Pop-Balladen schwebt, liebt JO• spontane Improvisationen. Jede Performance wird so zu einem lebendigen, einmaligen Augenblick , ehrlich, nahbar und frei.
Ihre musikalische Ausbildung umfasst Gesangsunterricht bei
Charlotte Jalloul in Klosterneuburg (2011–2020), ein Musikvorstudium
Blockflöte bei Jeremias Schwarzer und Maurice Steger an der Hochschule für Musik
Nürnberg (2017–2018) sowie Blockflötenunterricht bei Izabella Sliwa an der
Musikschule Klosterneuburg (2008–2017). Darüber hinaus nahm sie von 2011
bis 2017 mehrfach an den Landes- und Bundeswettbewerben „Prima la
Musica“ in der Kategorie Blockflöte teil und absolvierte diverse
Auftritte in Blockflöte und Gesang. Seit Herbst 2021
studiert sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien im Studiengang
IGP Gesang Popularmusik bei Philipp Sageder.
David Zillek (Saxophon)
ein gebürtiger Klosterneuburger, hat schon früh mit dem Musizieren begonnen. Mit fünf Jahren begann er, Blockflöte zu spielen. Dass das erste Instrument ein Blasinstrument war, kam nicht von ungefähr, denn in der Familie spielte fast jeder ein Blasinstrument. Mit zehn Jahren begann er, sich für das Saxophon zu interessieren. Zunächst erhielt er Privatunterricht, wobei er sich besonders für das Spielen nach Gehör begeistern konnte. Er spielte Lieder, die er irgendwo aufgeschnappt hatte, oder lernte bestimmte Melodien schnell auswendig und interpretierte sie selbstständig nach Gehör.
Da der Spaß am Spielen immer im Vordergrund stand, begann David schon bald, in Duetten, Ensembles und Orchestern mitzuwirken. Seit 2018, damals noch zwölf Jahre alt, erhält David Saxophonunterricht bei Yukiko Krenn. Durch sie lernte er das Saxophon zunächst von der klassischen Seite kennen. Etüden, Sonaten und zeitgenössische Solowerke standen dabei an der Tagesordnung.
Mit dem Eintritt ins Musikgymnasium Wien lernte David von einem Tag auf den anderen viele hervorragende Musiker kennen. Schnell begeisterte er sich für das Jazzensemble der Schule sowie für Jazzimprovisation. Seit 2023 erhält er Unterricht in Jazzimprovisation bei Herwig Gradischnig. In den vergangenen vier Jahren wurden die Bands und Ensembles, in denen David mitspielt, immer zahlreicher, und die Auftritte immer häufiger.
Dabei sind es die beiden Seiten der Klassik und des Jazz, die David in seinen Spielstil einfließen lässt, gepaart mit der Faszination für das Spielen nach Gehör, die seinen Stil definieren und prägen. Seit Oktober 2025 studiert David an der Joseph-Haydn-Privathochschule in Eisenstadt Instrumentalpädagogik mit zentralem Konzertfach Saxophon bei Yukiko Krenn.
Łucja Kucharko (Vibraphon, Klavier, Perkussion)
hat mit 7 Jahren begonnen Klavierunterricht bei Marco Basili und später Venčeslav Križ an der J.G. Albrechtsberger Musikschule zu nehmen. Neben Schlagwerk und Mallett Unterricht bei Gottfried Schnürl und Tobias Meissl lernte sie seit 2015 auch Jazzklavier bei Erwin Schmidt und Urs Hager. Mehrmals beim Prima La Musica Wettbewerb ausgezeichnet, wurde sie mit dem Jazz Ensemble „Trio zu Viert“ im Oktober 2025 Bundessiegerin im Wettbewerb „podium.jazz.pop.rock 2025“ in der Kategorie “Jazz & More”. Seit dem Wintersemester 2024 studiert Łucja Kucharko Jazz Klavier an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.
Jaromir Rektenwald (Gitarre)
begann 2012 mit klassischem Gitarrenunterricht bei Univ. Prof. Mag. Martin Schwarz an der J. G. Albrechtsberger Musikschule in Klosterneuburg. 2018 wechselte er zu E-Gitarre bei Gert Haussner. Seit 2025 studiert er Jazz-Gitarre an der Universität der Stadt Wien für Musik und Kunst bei Prof. Peter Rom.
Er ist Mitglied des in Klosterneuburg gegründeten Gypsy Jazz Ensembles „mirema.gypsy“ und „7rance“, einem Ensemble, welches sich musikalisch zwischen Klassik und Jazz bewegt. 2023 erhielt er als Mitglied des Ensembles „Funky Spaghetti“ den Kulturförderpreis der Stadt Klosterneuburg.
Unter dem Künstlernamen „JaRek“ verfolgt er Soloprojekte. Mit deutschen und englischen Texten regt er das Publikum in seinen Werken zum Nachdenken an. Dabei kommen nicht nur seine Wurzeln in der Jazz Musik, sondern auch seine Leidenschaft für Rock zum Vorschein.
Florian Binder (Schlagzeug, Perkussion)
ist Schlagzeuger mit über zehn Jahren Spielerfahrung. Der musikalische Schwerpunkt liegt seit etwa vier Jahren auf Jazz-Schlagzeug und Improvisation. Er besucht ein Musikgymnasium in Wien und studiert parallel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Seine Ausbildung umfasst Ensemble- und Bandarbeit sowie regelmäßige Konzert- und Projektteilnahmen. Ein besonderes Interesse gilt der Improvisation und ihrer kreativen Gestaltung am Schlagzeug.